"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“
(Offb 21,5)
Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich wünsche euch ein gesegnetes neues Jahr 2026.
Die Jahreslosung begleitet uns mit einem starken Wort der Hoffnung:
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ (Offb 21,5)
Gott verheißt keinen Neuanfang durch Vergessen, sondern durch Verwandlung. Er macht nicht alles ungeschehen — er macht es neu, indem er mitten in unsere Wirklichkeit kommt.
Unsere Leben tragen Risse: Verluste, Schuld, Zweifel, Müdigkeit. Die Bibel verschweigt diese Zerbrechlichkeit nicht. Sie bekennt: Gott ist dort, wo es weh tut. In Jesus Christus geht Gott in unsere Verwundbarkeit hinein, bis ans Kreuz — und von dort her beginnt Neues.
Neu werden heißt deshalb nicht: makellos werden. Neu werden heißt: gehalten werden. Nicht: fertig sein. Sondern: sich verwandeln lassen.
Wo wir Licht in unser Dunkel lassen, Lasten abgeben, Trost empfangen und uns segnen lassen, da geschieht etwas von diesem Neuwerden.
Ich wünsche euch, dass ihr in diesem Jahr etwas von diesem Neuwerden erfahrt — dort, wo ihr es am meisten braucht.
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. |