Geschichte der Christuskirche

Die Christuskirche der Evangelisch-methodistischen Gemeinde wurde 1952 von der Evangelischen Gemeinschaft errichtet, die bis dahin keine eigene Kirche besaß und seit 1913 ihre Gottesdienste an verschiedenen Orten in Darmstadt feierte. Die methodistische Gemeinde in Darmstadt entstand 1927 und hatte ein Haus in der Wilhelm-Leuchner-Straße 38.

Die Glocke der Christuskirche Darmstadt wurde geweiht auf den Namen Friedensglocke und trägt die Inschrift Er ist unser Frieden. Sie wurde 1954 zum 10. Jahrestag der Darmstädter Brandnacht eingeweiht – finanziert nur durch Spenden. Am 11. September 1944 brannte auch das Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinschaft. „Um so mehr möge die Glocke stets zum wahren Frieden mahnen und der Almächtige seinen Segen zu allem menschlichen Handeln geben.“

Als sich weltweit (1968) die Evangelische Gemeinschaft mit der Bischöflichen Methodistenkirche zur Evangelisch-methodistischen Kirche vereinigte, schlossen sich auch die beiden Gemeinden in Darmstadt zusammen. Die vereinigte Gemeinde traf sich von nun an in der Schepp Allee.

1988 wurde das Gebäude saniert und um weitere Räume erweitert. Die Gemeinde Darmstadt bildet zusammen mit der Gemeinde Dreieich-Sprendlingen einen Bezirk mit zusammen (2008) ca. 89 Mitglieder, 63 Kirchenangehörige (meist Kinder) und einen großen Freundeskreis. Seit 2002 trägt die östliche Außenwand der Kirche das Symbol der Evangelisch-methodistischen Kirche: das Kreuz auf der Weltkugel.

 

 

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